Warum du dich deinen Ängsten stellen musst, um erfolgreich zu werden

Ängsten stellen

Du hast eine Vision oder einen Traum. Du weißt, was du gerne machen würdest. Wie du gern leben und arbeiten würdest. Wenn du es dir aussuchen könntest. Du stellst dir vor, wie es wäre, das zu verwirklichen. Du siehst die Freude in deinen Augen. Spürst den Elan, mit dem du arbeitest. Die Motivation, mit der du jeden Tag aufstehst. Die Leidenschaft, mit der du an die Arbeit gehst. Wie zufrieden du bist. Wie entspannt.

Doch plötzlich schleicht sich ein kleiner Funken Unsicherheit ein. Du hörst eine Stimme in deinem Kopf, die sagt, dass das nur ein Traum ist. Dass es viel zu riskant ist. Dass du das nie schaffen wirst. Und wenn du scheiterst – was sicher das Fall ist – wird dein Leben vollkommen am Arsch sein. Kein Geld. Kein Job. Kein Ansehen. Du würdest am Abgrund stehen. Aber stimmt das wirklich?

Die Angst vor dem Neuen

Die meisten Ängste und Sorgen sind unberechtigt. Klar ist es gut und wichtig, sich über mögliche Konsequenzen im Klaren zu sein. Bei jeder Entscheidung, die man trifft. Aber es ist fatal, sich von ihnen bestimmen zu lassen. Und aus Angst heraus nichts Neues zu versuchen. Wir lernen nur, wenn wir probieren – auch wenn wir dabei scheitern können.

Um es mit Henry Ford zu sagen:

„Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“

Denk mal dran, wie du Radfahren gelernt hast. Hättest dus aus Angst hinzufallen gar nicht erst versucht, könntest dus immer noch nicht 🙂

Woher kommen deine Ängste?

Nimm dir mal ein paar Minuten Zeit und überleg, woher deine Ängste kommen. Und ob sie berechtigt sind. Setz dich hin und beantworte folgende Fragen:

  • Was wäre das Schlimmste, das passieren kann? Dein Worst-Case-Szenario?
  • Wie wahrscheinlich ist es, dass das tatsächlich passiert?
  • Was könntest du tun, um die Situation wieder unter Kontrolle zu bringen?
  • Was wäre, wenn du morgen deinen Job verlierst? Wie würdest du finanziell über die Runden kommen?
  • Was kostet es dich, wenn du so weitermachst wie bisher? Denk auch mal an die psychischen und physischen Belastungen.
  • Wo siehst du dich in 5 oder 10 Jahren, wenn du nichts änderst?
  • Wo siehst du dich im Gegensatz dazu in der Zukunft, wenn du deinen Traum verwirklichst?
  • Was wäre es für ein Gefühl, wenn die nächsten Jahre verstreichen und du etwas tust, das dich nicht glücklich macht? Würdest du es bereuen?
  • Und was wäre es für ein Gefühl, wenn deine Vision zur Realität wird?
  • Worauf wartest du? Wenn du Ausreden wie „Es ist der falsche Zeitpunkt.“ außen vor lässt, kannst du diese Frage beantworten? Wenn nicht, dann liegt es einfach daran: Du hast Angst. Wie jeder andere auch.

(Frei nach Tim Ferris: „Die 4-Stunden-Woche“)

Der Fehler in unserem Denken.

Wir fühlen uns sicher, wenn wir einen Job haben. Wir denken, dass uns nichts passieren kann. Wir bekommen regelmäßig unser Gehalt. Haben ein paar Wochen Urlaub. Geben uns damit zufrieden. So schlimm ist es ja doch nicht. FALSCH! Es ist sehr wohl schlimm. Weil wir unsere Zeit und Energie an etwas verschwenden, das uns nicht erfüllt. Das uns nicht glücklich macht. Das uns nicht weiterbringt im Leben. Das uns oft nicht die Möglichkeit lässt, uns unsere Träume zu erfüllen.

Was hat das jetzt alles nochmal mit Angst zu tun?

Ganz einfach: Wir scheitern oft nicht daran, dass wir nicht wissen, was wir machen wollen. Sondern daran, dass wir uns nicht trauen, es zu tun. Meistens bringen uns aber genau die Dinge weiter, vor denen wir Angst  haben. Die uns Überwindung kosten. Die uns schwer fallen. Viele von uns haben Visionen und Träume. Aber die wenigstens machen sie zur Realität. Und das ist verdammt schade.

Ich kenne nur wenige Menschen, die zufrieden sind mit ihrem Job und darin aufgehen. Wenn du also zweifelst und das Gefühl hast, dass du wertvolle Zeit vergeudest – unternimm was! Es mag dir wie ein riesen Schritt vorkommen. Aber wenn du die Fragen oben beantwortet hast, dann wirst du sehen, dass es halb so wild ist. Deine Ängste sind hauptsächlich in deinem Kopf. Und selbst das Worst-Case-Szenario ist in Wahrheit gar nicht so schlimm, oder? Und da gehst du davon aus, dass alles – wirklich alles – schief geht. Das wird aber ziemlich sicher nicht passieren. Denk noch mal dran, wie es wäre, wenn alles so läuft, wie du es dir vorstellst. Ist das nicht 10 mal das Risiko wert?

Halte es wie Steve Jobs

„Wenn heute der letzte Tag meines Lebens wäre, würde ich das tun wollen, was ich für heute geplant habe? Wenn die Antwort auf diese Frage zu viele Tage hintereinander „Nein“ ist, dann weiß ich, ich muss etwas ändern.“

Deine Zeit ist viel zu wertvoll und kostbar, um dich mit deiner Situation abzufinden. Du hast jeden Tag die Möglichkeit, etwas zu verändern. Den ersten Schritt zu tun. Dich auf das Abenteuer einzulassen und neue Wege zu gehen. Du hast es in der Hand, dein Leben zu bestimmen. Und so zu leben wie du es willst!

Sag mir in den Kommentaren: Was ist deine größte Angst? Und hast du es geschafft, sie zu überwinden?

In diesem Sinne – glaub an dich und lass dich nicht unterkriegen!

Clara

PS: Wenn du noch nicht genau weißt, was du wirklich willst – hier findest du ein paar Anregungen, wie du es herausfindest.

Photo by Michael Hull

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