Aufgeben oder neu beginnen?

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Ich hab jetzt einen Monat nichts von mir hören lassen. Wieso? Weil mich die Motivation verlassen hat. Weil ich frustriert war. Weil ich keinen Spaß mehr an der Sache hatte. Aber wie konnte das passieren? Wie konnte es so weit kommen, dass mich das, was ich eigentlich ja machen will, so nervt, dass ich es aufgebe?

Aufgeben…

Es gibt im Leben immer gute und schlechte Phasen, Auf und Abs. Bei mir liefs einige Monate ganz gut. Es ging was weiter, ich hatte Ideen und setzte sie um. Doch dann kam ein Loch. Nichts ging mehr, ich hatte keine Motivation, keine Ideen, keinen Biss. Und ich habs nicht geschafft, mich da schnell wieder rauszuholen. Also hab ich aufgegeben. Für den Moment. Um mich zu sammeln, mir zu überlegen, was es denn ist, was ich will.

Im letzten Monat gabs für mich beruflich und privat einige Änderungen, da fängt man wieder an zu überlegen. Bin ich am richtigen Weg? Führt mich das, was ich tue, irgendwohin und besser noch: an mein Ziel? Was war denn überhaupt noch mal mein Ziel? Und ist es das immer noch?

… oder neu beginnen?

Man kommt da ganz schnell in einen Strudel von Gefühlen, die zu einer immer größeren Unsicherheit werden. Bis man wie gelähmt ist und einfach alles mal sein lässt. Das war es, was ich das letzte Monat getan habe: es einfach sein lassen. Nicht schreiben, nicht akquirieren, keine Fresh-Dates machen. Ich hab mich meiner Unentschlossenheit und Demotivation hingegeben, mein Ziel aus den Augen verloren. Es gab genug „gute“ Gründe und Ausreden.

Und trotzdem nagt es an mir. Wie schnell ich mich aus der Bahn werfen hab lassen. Wie schnell ich all meine guten Vorsätze und all das, was ich auch anderen rate, aufgegeben habe. Aber gut. War eben so. Die wichtige Erkenntnis für mich: Einfach aufgeben ist dann doch nichts für mich. Sonst würde ich jetzt nicht hier sitzen und weitermachen. Mein Traum, meine Vision ist noch stark genug. Stark genug mir das bisschen Motivation zu geben, um den ersten Schritt zu tun. Wieder anzufangen. Ohne viel Nachdenken. Einfach tun.

Wieso ich dir das erzähle

Weil ich das erste Mal gemerkt habe, wie hart es ist, wenn nichts mehr geht. Und weil ich dir zeigen will, dass du immer wieder neu beginnen kannst. Auch wenn dich die Freude und Motivation verlässt. Auch wenn du eine Pause machst. Das muss nicht das Ende sein. Wenn du zu dem Schluss kommst, dass du immer noch einen Traum hast, dann lass die schlechte Phase hinter dir. Fang neu an. Ohne schlechtes Gewissen. Steck deine Energie wieder in positive und sinnvolle Dinge statt in Grübeln und Zweifeln. Wenn du das schaffst, wirst du ganz schnell wieder deinen Weg finden.

Wie findest du zurück auf deinen Weg, wenn das Leben dazwischen kommt?

In diesem Sinne – glaub an dich und lass dich nicht unterkriegen!

Clara

Photo by geralt on pixabay

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