Wieso du dir eine Tages-Routine zulegen solltest

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Du kannst jeden Tag machen was du willst. Da ist es manchmal richtig schwer, sich zu motivieren. Wenn du gerade eine konkrete Aufgabe hast oder Dinge, die du dringend erledigen musst – kein Problem. Aber in den Phasen, wo dir das fehlt ist es verdammt schwer, sich aufzuraffen. Du weißt nicht genau, was ich meine?

Als ich meine Website erstellt habe, wusste ich jeden Tag genau, was zu tun ist. Es gab hunderte kleine und große Aufgaben zu erledigen. Texte schreiben, passende Bilder suchen, Seiten und Beiträge erstellen, Plug-Ins installieren usw. Und zusätzlich eine Facebook-Seite gestalten. Der Tag konnte gar nicht lang genug sein. Nebenbei waren die täglichen Arbeiten noch zu machen. Blogs lesen und kommentieren, Akquise abseits der Website, Weiterbildung.

Was kommt nach den großen Herausforderungen?

Jetzt ist meine Website fertig und auch die dazugehörige Facebook-Seite steht. Die großen Brocken an Arbeit sind erledigt. Klar gibt es immer was zu optimieren. Aber das nimmt nicht so viel Zeit in Anspruch. Viele Sachen bleiben: Texte schreiben und passende Bilder suchen, die Website und Facebook bespielen. Aber nachdem man das alles timen kann, lässt sich das gut im Vorhinein erledigen. Angenommen ich habe einen produktiven Tag und schreibe ein, zwei Texte (das ist die Ausnahme!). Und brauche noch einen Tag um alles in Form zu bringen, Bilder zu suchen und die Beiträge zu planen. Dann ist für diese Woche ein Großteil des „Muss“ an Arbeit erledigt.

Ich habe mir vorgenommen, jede Woche einen neuen Beitrag zu veröffentlichen. Auf der Facebook-Seite will ich natürlich öfter präsent sein. Doch das lässt sich auch mit geteilten Beiträgen, Verlinkungen auf Standard-Seiten der Website und Ähnlichem erreichen.

Wieso es nicht reicht, nur das Nötigste zu tun

Wie also soll man sich motivieren, wenn man das Gefühl hat, man hat das Wichtigste erledigt? Indem man begreift, dass es nicht reicht, nur das Nötigste zu tun. Nicht alles, was man schreibt, ist gut. Oder zumindest gut genug, um es zu veröffentlichen. Genauso wie es einen Tag geben kann, an dem es super läuft, so gibt es Tage, an denen gar nichts geht. Spar dir also den Stress, schnell was heruntertippen zu müssen. Leg dir eine Routine an. Schreib jeden Tag. Es reicht eine halbe Stunde. Manchmal wirst du dich abquälen und froh sein, wenn die halbe Stunde vorbei sein. An anderen Tagen wirst du drauf los schreiben und gar nicht merken wie die Zeit verfliegt. Und am Ende vor einem tollen Artikel sitzen.

Wenn du aufstehst und das Gefühl hast, dass du heute nichts Wichtiges zu tun hast: Tu trotzdem was. Stelle ein paar Punkte auf, die du jeden Tag erledigen willst. Ganz unabhängig davon, was sonst noch ansteht. Notiere auch Dinge, die nichts mit Arbeit zu tun haben und die du trotzdem jeden Tag machen willst.

Meine Liste

  • Blogs lesen und kommentieren (wie oben schon erwähnt). So gewinnst du Aufmerksamkeit von anderen Bloggern und Lesern. Es ist natürlich sinnvoll, wenn du das bei Blogs machst, die sich mit ähnlichen Themen beschäftigen wie du. Falle nicht mit der Tür ins Haus und bewirb deine eigene Seite. Kommentiere Artikel, bei denen du mit deiner Meinung etwas beitragen kannst. Nach einiger Zeit kannst du z.B. auf einen passenden Artikel verweisen, den du geschrieben hast.
  • Schreiben. Egal was dabei herauskommt. Einfach jeden Tag schreiben.
  • Sachliteratur lesen. Es gibt Unmengen an Wissen. Nimm dir vor, jeden Tag 30 Minuten Sachliteratur zu lesen. Ganz egal ob es um gutes E-Mail-Marketing, die besten Blog-Überschriften oder die optimale Verwendung von Word-Press geht. Oder um Informationen zu dem Thema, über das du schreibst.
  • 30 Minuten lesen. Keine Blogs oder Sachliteratur. Sondern ein Buch, ein Magazin oder was auch immer du magst.
  • 5 Wörter einer neuen Sprache lernen. Klingt nach wenig? Mag sein, aber wenn du das konsequent machst, kannst du nach einer Zeit auf einmal eine neue Sprache 🙂

Deine Liste

Ein gutes Tool für diese Liste ist ToDoIst. Da kannst du dir deine ToDos eintragen und sie z.B täglich oder wöchentlich wiederholen lassen. Bei mir stehen jeden Tag automatisch einige ToDos. Die dann durch die anstehenden Aufgaben ergänzt werden. Das hilft, den Überblick zu bewahren.

Probier es einfach mal aus. Nimm dir jeden Tag ein paar fixe Dinge vor. Bitte nicht falsch verstehen – du solltest dir nicht jeden Tag komplett verplanen. Aber wenn du jeden Tag weißt, was zu erledigen ist, dann kommst du nicht in die Situation nicht zu wissen, was du tun sollst. Es ist einfach so, dass man an manchen Tagen mehr zu tun hat als an anderen. Das ist in jedem „normalen“ Job genauso. Und auch vollkommen in Ordnung. Mit einer einfachen Routine schaffst du es, dich auch an den weniger stressigen Tagen nicht unnütz zu fühlen.

Was machst du an Tagen, wo du nicht genau weißt, was du tun sollst?

In diesem Sinne – glaub an dich und lass dich nicht unterkriegen!

Clara

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