Der Weg zur Veröffentlichung deiner Website

veroeffentlichen

Wie ich zu der Entscheidung gekommen bin, etwas zu ändern, habe ich euch im Beitrag „Wieso ich hier schreibe“ erzählt. Heute gehts um eine der größten Herausforderungen auf dem Weg: Eine Website zu gestalten, mit der du zufrieden bist. Vielmehr das Veröffentlichen der Seite. Ich muss dazu sagen, dass eine kleine Perfektionistin in mir steckt. Die nie wirklich zufrieden ist. Die wichtigste Erkenntnis für mich war aus diesem Grund: Perfekt gibt es nicht. Und das macht überhaupt nichts.

Hör auf zu optimieren

Du kannst immer noch hier und da etwas verbessern. Ein passenderes Bild finden, eine schönere Formulierung, ein anderes Layout. Aber im Grunde ist das nicht wichtig. Wichtig ist, dass du es so gut wie möglich machst. So, dass du dir denkst: Ja – das ist ok. Bitte versteh mich nicht falsch. Ich sage nicht, dass du dich ab jetzt mit Mittelmäßigkeit zufrieden geben sollst. Aber wenn du etwas so gut du kannst machst, dann ist es gut genug. Du gibst dir ja Mühe. Deshalb wird das Ergebnis passen. Hör auf, alles noch 10 Mal zu optimieren. Das macht dir selbst nur Stress und hält dich auf. Weil wie gesagt – perfekt wird es niemals sein.

Hör auf zu vergleichen

Klar ist es wichtig, dass du dich informierst. Dass du dir anschaust, wie andere, erfolgreiche Menschen das gemacht haben. Aber vergleiche dich nicht mit ihnen. Hol dir Inspiration und Ideen und dann mach dein eigenes Ding. Es gibt natürlich Richtlinien, an die du dich halten kannst. Aus Erfahrung weiß man eben, was gut funktioniert und was nicht. Diese Tipps habe ich beherzigt und versucht umzusetzen. Aber wenn du nicht zum Beispiel eine Website 1:1 übernimmst, dann wird sie immer anders sein. Das heißt nicht, dass sie besser oder schlechter ist. Einfach anders. Und das ist auch gut so.

Halte dich nicht mit technischen Fragen auf

Auch hier ist es wichtig, dich gut zu informieren und dir gegebenenfalls Hilfe zu suchen. Aber wenn du dir eine einfache WordPress-Seite erstellen willst, dann schaffst du das sicher. Verzichte darauf, dir 20 Plugins herunterzuladen um möglichst alles abzudecken. Such dir die wichtigsten, die du für den Start brauchst und kümmere dich um den Rest, wenn es notwendig wird.

Was ich dir für den Start empfehle:

  • Jetpack
  • MailChimp für WordPress: Damit kannst du deinen Newsletter mit der Website verknüpfen und jeder, der sich einträgt, wird automatisch in der passenden MailChimp-Liste gespeichert. Zur Info: Die Gratis-Version ermöglicht keinen Autoresponder.
  • Social Pug: Ermöglicht es dir, die Social Media Buttons auf deiner Seite zu integrieren.
  • Yoast SEO: Hilft dir dabei, deine Artikel für Google zu optimieren.
  • Google Analytics: Zeigt dir, wie viele Leute auf deiner Seite sind bzw. waren; auf welchen Seiten; ihren Verhaltensfluss usw.

Trau dich

Selbst als meine Seite schon so gut war, dass ich sie hätte online stellen können, habe ich es noch hinausgezögert. Einerseits aus dem oben genannten Grund, möglichst alles optimieren zu wollen und perfekt zu machen. Andererseits aber ganz einfach deshalb, weil ich Schiss davor hatte. Wenn du online gehst, dann bekommst du auch Feedback. Auch kein Feedback ist Feedback – aber eben schlechtes. Du musst dich darauf einlassen. Sei überzeugt davon, dass du etwas Tolles geschaffen hast. Sieh es als Chance für alle, die Zugang dazu erhalten. Es wird sicher nicht für jeden das Richtige sein, aber der eine oder andere wird dir dankbar sein für deine Arbeit.

Hab keine zu hohen Erwartungen

Du wirst es vermutlich nicht schaffen, von einem auf den anderen Tag 200 Facebook-Likes und viele Kommentare zu bekommen. Die Leute lernen dich und deine Seite erst kennen. Gib ihnen Zeit. Versorge sie immer wieder mit spannenden Informationen und du wirst den Erfolg sehen. Sei dir bewusst, dass das ein Prozess ist. Der nicht von heute auf morgen passiert. Und das Allerwichtigste ist: Lass dich nicht entmutigen und bleib dran.

Was hält dich noch zurück? 

In diesem Sinne – glaub an dich und lass dich nicht unterkriegen!

Clara

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